Satzung

 

§ 1 - Name,  Zweck und Ziele 

§ 2 – Sitz, Geschäftsjahr

§ 3 – Unabhängigkeit

§ 4 - Mitgliedschaft

§ 5 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 6 - Beginn/Ende der Mitgliedschaft

§ 7 - Mitgliedsbeiträge

§ 8 - Organe des Vereins

§ 9 - Mitgliederversammlung

§ 10 - Stimmrecht/Beschlussfähigkeit

§ 11 - Vorstand

§ 12 - Kassenprüfer

§ 13 – Beirat

§ 14 - Auflösung des Vereins

 

 

 

 

 

§ 1 - Name,  Zweck und Ziele- nach oben

 

Der Verein führt den Namen „Bingöl Norddeutschland e.V.  , verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige- mildtätige-Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der AO in der jeweils gültigen Fassung.

Zweck des Vereins ist Förderung von Kunst und Kultur und Erziehung und Bildung.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

 

  1. Wir wollen alle in Wedel und in Norddeutschland lebenden Menschen aus Bingöl zu einem gemeinsamen Handeln bewegen, mit dem Ziel Bingöl im positiven Sinne bekannter zu machen.

Der Verein beabsichtigt, die Öffentlichkeitsarbeit zu stärken mit dem Ziel, dass die Stadt Bingöl, aus der viele Mitbürger in Wedel leben, mit der Stadt Wedel eine Städtepartnerschaft abschließt.

Wir wollen humanitäre Hilfe zu leisten, z. B. in Fällen wie Naturkatastrophen, Kriegsgeschehen, Flüchtlingssituationen etc. in aller Welt durch Spenden und Sachleistungen. Des weiteren unterstützen wir die arme Bevölkerung in Bingöl  insbesondere Frauen, Waisen- und Straßenkinder, um ihre alltäglichen Lebensbedingungen zu verbessern.

Ein weiterer Zweck des Vereins ist, das allgemeine Kulturleben zu fördern.

Wir möchten den kulturellen Austausch, daher wollen wir zwischen der deutschen und türkisch-kurdischen Kultur wirken und die Wedeler Bevölkerung mit Migrationshintergrund zur Teilnahme am kulturellen Leben der Gemeinde ermutigen (z.B.  Durch eine bunt gemischte Folklorgruppe.  Folkloristisches Kulturgut in Musik, Sprache und folkloristischen Darstellungen näher bringen oder durch eine Theatergruppe, die gelebte Integration auf der Bühne wiedergibt).

Unser großes Anliegen sind Kinder und Jugendliche, da wir in denen unsere Zukunft sehen.

Wir sehen die Bildung als Schlüssel der Integration  in diese Gesellschaft , daher fördern wir Kinder und Jugendliche in diesem Bereich.

Wir werden uns in entsprechenden Institutionen vorstellen, Kontakte knüpfen um hier helfen zu können. Wir möchten auch die Jugendarbeitslosigkeit in Angriff nehmen, die Jugendlichen von der Straße auf dem Weg eines Berufes bzw. eines Studiums unterstützen.

Konkret können wir Projekte und Veranstaltungen,  die unter anderem. durch Kooperationen  mit den in Wedel ansässigen Institutionen entstehen,  durchführen  und diese vor Ort umsetzen.

Der Austausch und der Dialog zwischen den Menschen in Bingöl und Wedel erscheint uns ebenso wichtig und wir möchten diesem einen Rahmen geben.

  1. Zur Verbreitung der genannten Ziele dienen auch die öffentlichen Medien, wobei aber auch eigene Broschüren, Zeitungen usw. herausgegeben werden können.
  2. Zu diesem Zweck führt der Verein Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Seminare und Informationsveranstaltungen durch.
  3. Für die Erfüllung dieser satzungsmäßigen Zwecke sollen geeignete Mittel durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse, Veranstaltungen und sonstige Zuwendungen eingesetzt werden.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
    Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 § 2 – Sitz, Geschäftsjahr- nach oben

  1. Der Verein hat seinen Sitz in 22880 Wedel und ist im Vereinsregister beim
    Amtsgericht Pinneberg eingetragen
  2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 – Unabhängigkeit- nach oben

Der Verein ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig. 

§ 4 – Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.

§ 5 - Rechte und Pflichten der Mitglieder- nach oben

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.
  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in satzungsgemäßer Weise zu unterstützen.

§ 6 - Beginn/Ende der Mitgliedschaft- nach oben

  1. Die ordentliche Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, Ablehnungsgründe dem/der Antragsteller/in mitzuteilen.
  2. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.
  1. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahrs unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  1. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
  1. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 7 – Mitgliedsbeiträge

Für die Höhe der jährlichen Mitgliederbeiträge ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. 

§ 8 - Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. der Beirat

§ 9 – Mitgliederversammlung- nach oben

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • Die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten,
    • Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr,
    • Entlastung des Vorstands,
    • (im Wahljahr) den Vorstand zu wählen,
    • über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu bestimmen,
    • die Kassenprüfer/innen zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein dürfen. 
  1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens aber ein Mal im Geschäftsjahr einberufen. Die Einladung erfolgt 14 Tages vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse. Die Einladung kann auch auf elektronischem Wege (z.B. per E-Mail) erfolgen.
  1. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte zu umfassen:
    • Bericht des Vorstands,
    • Bericht der Kassenprüfer/innen,
    • Entlastung des Vorstands,
    • (im Wahljahr) Wahl des Vorstands,
    • Wahl von zwei Kassenprüfer/innen,
    • Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
  1. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sollen spätestens zwei Tage  vor der Mitgliederver-sammlung beim Vereinsvorstand schriftlich eingereicht werden.
  2. Spätere Anträge - auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge - müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).
  3. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
  4. Der/die Vorsitzende oder der/die stellvertr. Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung eine besondere Versamm-lungsleitung bestimmen.
  5. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Wochen nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet. Das Protokoll wird auf elektronischem Wege (z.B. per E-Mail) an die Mitglieder versandt.

§ 10 - Stimmrecht/Beschlussfähigkeit- nach oben

  1. Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist zuvor in der Einladung für die Mitgliederversammlung hinzuweisen.
  3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.
  4. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel offen durch Handaufheben oder Zuruf. Auf Antrag erfolgt eine geheime Abstimmung.
  5. Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.

§ 11 – Vorstand 

  1. Der Vorstand besteht aus sieben Personen. Der Vorstand setzt sich aus Ersten und stellvertr. Vorsitzenden, Protokollführer, Kassenwart und 3 Vorstandsmitgliedern zusammen.
  2. Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Mitgliederversammlung wählt den/die Vorsitzende/n, den/die stellvertr. Vorsitzende/n und die weiteren Vorstandsmitglieder. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Antritt ihrer Nachfolger/innen im Amt.
  3. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.
  4. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die erste Vorsitzende, der/die stellvertr. Vorsitzende, Protokollführer, Kassenwart und die drei weiteren Vorstandsmitglieder. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  5. Der Vorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist, bzw. schriftlich oder auf elektronischem Wege (z.B. per E-Mail) zustimmt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  6. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von mindestens zwei vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
  7. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.
  8. Der Vorstand kann zu seiner fachlichen Beratung einen Beirat berufen. Für die Berufung und etwaige Abberufung des Beirats genügt die einfache Mehrheit des Vorstands.

§ 12 – Kassenprüfer

Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer/innen für die Dauer von zwei

Jahren zu wählen. Die Kassenprüfer/innen haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren

ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Aufgaben. Die Kassenprüfer/innen haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 13 – Beirat

Der Beirat des Vereins steht dem Vorstand für die Dauer der Amtszeit mit beratender Funktion zur Seite. Der Beirat besteht aus Personen, die im Sinne der Ziele des Vereins tätig werden.

Der Beirat trägt auf Grund seiner Kenntnisse und Erfahrungen zur Erfüllung der Vereinsziele

bei, er gewährt dem Vorstand fachliche Unterstützung. Die Beiratsmitglieder werden mit einfacher Mehrheit vom Vorstand berufen. Ihre Zahl sollte drei nicht unterschreiten und  sechs nicht über-schreiten. Der Beirat tagt mindestens einmal jährlich. Die Beiratsmitglieder können gebeten werden, mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstands teilzunehmen.

§ 14 - Auflösung des Vereins 

  1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an  Stadt Wedel- der - die - das - es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
  2. Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung zwei Liquidatoren.
    Im Übrigen gelten die Bestimmungen der §§ 48 ff. BGB

 

Wedel, den 1. Juli 2012

 

gez. Hüseyin Inak

gez. Yusuf Gürcay

gez. Zahit Mollaoglu

gez. Fahrettin Alimoglu

gez. Bayram Bürküt

gez. Metin Barslan

gez. Hasan Inak